Ver­an­stal­tun­gen für Frau­en im FiA:

Über­set­zun­gen mög­lich in Ara­bisch, Farsi, Eng­lisch sowie Tür­kisch auf An­fra­ge

Sprich mit mir!  Ein Sprachtan­­dem-Pro­jekt der Frau­en­­kul­tur Leip­­zig und des Mu­­se­ums der Bil­­den­­den Küns­te Leip­­zig. In­ter­es­­sier­te Frau­en kön­­nen an jedem 2. Mit­t­woch im Monat das Mu­­se­um der Bil­­den­­den Küns­te be­­su­chen und im Sprachtan­­dem dabei Spra­che neu ler­­nen. Eine Deutsch-Spre­chen­­de und eine Deutsch-Ler­­nen­­de Frau be­­su­chen ge­­mein­­sam das Mu­­se­um – und er­­zäh­len ein­an­­der, was sie sehen. Sie ent­­de­­cken zu­­sam­­men Bil­­der – und ler­­nen ge­­mein­­sam Deutsch oder auch eine an­­de­­re Spra­che&hel­­lip; Für Frau­en und Mäd­chen ab 14 Jah­ren. Die Teil­­nah­­me ist kos­ten­­los. In­ter­es­­sier­te Frau­en und Mäd­chen mel­­den sich bitte in der Frau­en­­kul­tur Leip­­zig | Tel. 0341 - 213 00 30 oder im Mu­­se­um der Bil­­den­­den Küns­te Leip­­zig I Tel. 0341 - 216 99 923, an­­ne­­ma­rie.rie­­mer@leip­­zig.de 

Mi., 08.01.2020 |   15.00 - 17.00

Kul­tu­rel­le Ge­mein­sam­kei­ten zwi­schen Deutsch­land und dem ara­bi­schen Raum
un­se­re Prak­ti­kan­tin SHAHIRA lebt seit Ok­to­ber in Leip­zig und hat ihre Ein­drücke der Leip­zi­ger_innen mit denen in ihrem Hei­mat­land Jor­da­ni­en ver­gli­chen. Sie kommt zu dem Er­geb­nis: ei­gent­lich sind die Men­schen sich ziem­lich ähn­lich! Für Tee und Ge­spräch wer­den wir uns spie­le­risch den kul­tu­rel­len Ge­mein­sam­kei­ten und Un­ter­schie­den nä­hern und so­li­da­risch dis­ku­tie­ren!

Mi, 15.01.2020 |  15.00 - 17.00

Wie kann ich meine In­ter­es­sen in Deutsch­land ver­tre­ten und Ein­fluss auf po­li­ti­sche Ent­schei­dun­gen neh­men?
Ge­sell­schaft­li­che Teil­ha­be ist oft für Mi­grant*in­nen und Men­schen mit Flucht­ge­schich­te ein schwie­ri­ges Thema. Ohne deut­schen Pass gibt es kein Wahl­recht und auch sonst gibt es viele Schwie­rig­kei­ten, sich in einem an­de­ren Land po­li­tisch zu en­ga­gie­ren.
Den­noch: seit den 1990er Jah­ren or­ga­ni­sie­ren sich Mi­grant*in­nen in Verei­nen und haben eine lange Ge­schich­te vor­zu­wei­sen. Nach lan­gem Kampf sind sie mitt­ler­wei­le in Deutsch­land sehr an­er­kannt und wer­den als Dia­log­part­ner z.B. für die Ent­wick­lung na­tio­na­ler und kom­mu­na­ler In­te­gra­ti­ons­kon­zep­te ge­schätzt.
In die­sem Input möch­te ich euch dazu ein­la­den, was ein Ve­rein ist, wel­che Mög­lich­kei­ten Mi­gran­ten als Ve­rein haben und po­si­ti­ve Bei­spie­le aus der Ar­beit von Leip­zi­ger Mi­gran­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen zei­gen.
Diese und viele an­de­re Fra­gen kön­nen wir gerne bei „Tee und Ge­spräch“ ge­mein­sam dem Ver­band bi-na­tio­na­ler Fa­mi­li­en und Part­ner­schaf­ten nach­ge­hen.

Mi, 22.01.2020 |  15.00 - 17.00

Tee und Ge­spräch: Ve­rein als po­­li­ti­­sche Par­ti­­zi­pa­tio­­nen von Mi­­grant*in­­nen

Ge­­sell­­schaft­­li­che Teil­ha­­be stellt oft für Mi­­grant*in­­nen und Men­­schen mit Flucht­­ge­­schich­te ein stie­f­­müt­ter­­lich be­han­­del­tes Thema dar. Vom Wahl­recht bis hin zu ver­­­schie­­de­­nen struk­tu­rel­len Hin­­der­­nis­­sen sich in die Mehr­heits­­­ge­­sell­­schaft ein­­zu­glie­­dern, macht das Thema Po­­li­tik und der per­sön­­li­che Ein­fluss dar­auf, oft nicht viel Mut. Den­noch: seit den 1990er Jah­ren or­­ga­­ni­­sie­ren sich Mi­­grant*in­­nen in Ve­rei­­nen und haben eine lange Ge­­schich­te vor­­­zu­wei­­sen. Wur­­den sie bis vor ein paar Jah­ren noch als In­te­­gra­ti­­ons­hin­­dern­­de Or­­ga­­ni­sa­tio­­nen be­trach­ten, sind sie mit­t­­ler­wei­le ein wich­ti­­ger Eck­pfei­­ler für die deut­­sche Ge­­sell­­schaft ge­wor­­den, wenn um In­te­­gra­ti­­ons­fra­­gen und in der kul­tu­rel­len Ver­­mit­t­­lung der Mehr­heits­­­ge­­sell­­schaft mit Mi­­gran­ten geht. Sie wer­­den als Dia­lo­g­par­t­­ner z.B. für die Ent­wick­­lung na­tio­na­­ler und kom­mu­na­­ler In­te­­gra­ti­­ons­­kon­­zep­te ge­schätzt. In die­­sem Input möch­te ich euch dazu ein­la­­den, was ein Ve­rein ist, wel­che Mög­­lich­kei­ten Mi­­gran­ten als Ve­rein haben und po­­si­ti­­ve Bei­­spie­le aus der Ar­­beit von Leip­­zi­­ger Mi­­gran­ten­or­­ga­­ni­sa­tio­­nen zei­­gen. Ist ein Ve­rein ideal um In­ter­es­­sen und Res­­sour­­cen ge­­mein­­sam bün­­deln? Wie kann ich Ein­fluss auf po­­li­ti­­sche Ent­­schei­­dun­­gen neh­­men? Wie kann ich meine In­ter­es­­sen und Per­­spek­ti­­ven wirk­­sam prä­­sen­tie­ren? Diese und viele an­­de­­re Fra­­gen kön­­nen wir gerne bei „Tee und Ge­spräch“ ge­­mein­­sam nach­­ge­hen.

Mitt­woch., 22.01.2020 I 15:00 - 17:00

Tee und in­ter­kul­tu­rel­les Ge­spräch: Asyl­recht als Men­schen­recht
"Jeder hat das Recht, in an­de­ren Län­dern vor Ver­fol­gung Asyl zu su­chen und zu ge­nie­ßen", so steht es in der All­ge­mei­nen Er­klä­rung der Men­schen­rech­te. Über die Um­set­zung die­ser Ver­pflich­tung in na­tio­na­les Recht wird in­for­miert und sie wird ge­mein­sam be­spro­chen.

Fr., 24.01.2020 | 15.00 - 17.00 Uhr

Par­al­le­le Bio­gra­fi­en : Zwei Ly­ri­ke­rin­nen: Forugh Far­ro­chzad, Iran & Syl­via Plath, USA vor­ge­stellt wer­den zwei junge Dich­te­rin­nen aus West und Ost, die beide die Si­tua­ti­on der Frau­en und der Ge­sell­schaft, in der sie leben, kri­tisch hin­ter­fra­gen: Forugh Far­ro­chzad (geb.1934 in Te­her­an/Iran; gest.1967) und Syl­via Plath (geb. 1932 in Messa­chu­setts/USA; gest.1963).

Fr., 06.03.2020 I 15:00 - 17:00

Buch­vor­stel­lung                                                                                                                                                                          Far­za­na.The woman who saved an em­pi­re. Far­za­na. Die Frau die ein Reich ret­te­te. Sie be­gann ihr Leben als macht­lo­ses Mäd­chen im Mo­gul­zeit­al­ter ( 1526 bis 1858 in der nordin­di­schen Indus-Gan­ges-Ebe­ne­num die Städ­te Delhi, Agra und La­ho­re). Am Ende ihres Le­bens war sie die An­füh­re­rin einer be­ein­dru­cken­den Armee ge­wor­den. Im Roman von Julia Keay wird ihre Ge­schich­te le­ben­dig er­zählt - im Macht­kampf zwi­schen der im­pe­ria­len Ex­pan­si­on der East India Com­pa­ny und einem schwan­ken­den Mogul-Reich, das darum kämpft, sei­nen Sta­tus als herr­schen­de Macht zu be­haup­ten. Far­za­na ist eine der be­mer­wer­kens­wer­tes­ten und am we­nigs­ten be­kann­ten his­to­ri­schen Frau­en Asi­ens des 19. Jhs .

Fr., 08.05.2020  I 15:00 - 17:00

Is­la­mi­sche Frau­en in der Wis­sen­schaft                                                                                                                            Ein klei­ner Streif­zug durch die Ge­schich­te an­hand von Kurz­bio­gra­fi­en z.B  von Fa­ti­ma von Ma­drid, der an­da­lu­si­schen Astro­no­min ge­bo­ren 980 n . Chr in Cor­do­ba oder Dalia Mo­ga­hed, geb.1974. Für eine ganze Ge­ne­ra­ti­on jun­ger Mus­li­min­nen ist die di­plo­mier­te Che­mi­ke­rin mit Mas­ter in Ber­trieb­wis­sen­schaft ein Vor­bild. Heute ar­bei­tet sie als For­schungs­di­rek­to­rin am In­si­tut für So­zi­al­po­li­tik und Ver­stän­di­gung in Wa­shing­ton, DC.

Fr., 05.06.2020 I 15:00 - 17:00